FIAS – Frühintervention bei autistischen Störungen

Das FIAS-Therapiezentrum für Kleinkinder mit autistischen Störungen steht  primär Familien aus der Nordwest-Schweiz, aber auch aus anderen Kantonen der Schweiz, offen.


Das therapeutische Angebot richtet sich an Kleinkinder mit einer Störung aus dem autistischen Spektrum und bezieht die Familienangehörigen mit ein. Die Therapie muss vor dem vierten Geburtstag des betroffenen Kindes begonnen werden.


Die zweijährige intensive Frühintervention im FIAS-Therapiezentrum umfasst eine Initial-, eine Aufbau- und eine Vertiefungsphase. Die Therapie wird durch eine wissenschaftliche Begleitforschung evaluiert und kontrolliert.

Das Therapiezentrum


Das Zentrum befindet sich in Muttenz (BL), eingebettet in grüner Umgebung, an der Hauptstrasse mitten im Dorf. Die Teilnahme an der FIAS-Therapie ist an verschiedene Voraussetzungen gebunden. Während der teilstationären Aufbauphase lebt die Familie in einer nahen bereitgestellten Wohnung.

Die Therapie


Die Behandlung gehört zu den anerkannten intensiven Frühinterventionen (IFI). Die FIAS-Therapie ist eine intensive, individuell auf das betroffene Kleinkind abgestimmte Behandlung, bei der die Eltern und Geschwister stark einbezogen werden.

Das Team


Das Behandlungsteam besteht aus Fachpersonen der Berufssparten Psychotherapie, Psychologie, Heilpädagogik und Ergotherapie. Die operative Leitung des Therapiezentrums liegt beim Chefarzt/der Chefärztin der UPKKJ.

Die Stiftung


Die Stiftung FIAS ist in erster Linie verantwortlich für die Beschaffung finanzieller Mittel als Ergänzung zu den staatlichen Leistungen (IV, Kantone). Mitglieder des Stiftungsrates sind Vertreter der Universität, der Medizin und der Zivilgesellschaft. Sie können bei der Tätigkeit des Therapiezentrums beratende Funktionen übernehmen.

Unterstützen Sie uns

Neben den Beiträgen aus der Öffentlichen Hand sind wir auf zusätzliche finanzielle Unterstützung durch Spenden und Sponsoren angewiesen.

Was ist Autismus?


Autismus-Spektrum-Störung bezeichnet eine angeborene, neurologische Entwicklungsstörung, welche die Informationsverarbeitung des Gehirns beeinflusst. Sie äussert sich u.a. in Besonderheiten in der Wahrnehmung, repetitiv-stereotypen Verhaltensweisen und Schwierigkeiten, mit anderen Menschen in einen sozialen Austausch zu treten.

Die Ziele des FIAS-Therapiezentrums


Verbesserung der Therapiemöglichkeiten von jungen autistischen Kindern und Entlastung der Familienangehörigen. Damit kann ein wichtiger Beitrag geleistet werden für den Patienten und seine Angehörigen.


Wissenschaftliche Abstützung: Durch einen exakten empirischen Vergleich mit anderen Therapieverfahren können wertvolle Hinweise zu Wirkfaktoren von therapeutischen Ansätzen bei der Behandlung von autistischen Störungen gewonnen werden.


Die UPK, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, tragen die ärztliche Verantwortung für die Tätigkeit des FIAS-Therapiezentrums. Dies schliesst die Begleitung wissenschaftlicher Projekte ein. Auch die Personaladministration des Therapiezentrums wird durch die UPK besorgt.